Zwölf Kandidaten, ein Votum
10.03.2026 |
Nach den Richtlinien der neuen Kirchengemeinde Acher-Renchtal entscheidet jeweils eine Gemeindeversammlung vor Ort über die Mitglieder der neuen Gemeindeteams. Am Sonntag, 08. März 2026, wurden in der Kirche St. Johannes in Oppenau die Gottesdienstbesucher daher nach der Messfeier zu einer solchen bisher ungewohnten Versammlung eingeladen.
Über 80 Personen nutzten die Chance, die Kandidaten für das neue Gemeindeteam kennenzulernen und ihnen so Anerkennung zu zollen und ihr Vertrauen für die nächsten Jahre auszusprechen. Schon im Gottesdienst selbst beteiligten sich die Bewerber mit verschiedenen Beiträgen, stellten unter anderem auch das Evangelium szenisch dar. In der Gemeindeversammlung erläuterten Andrea Keller und Julia Huber, welche Aufgaben das Gemeindeteam schon bisher wahrgenommen hat. Dazu gehörten das Binden des großen Adventskranzes für die Kirche, Organisation und Durchführung von Pfarrfasent, Osterfrühstück und Pfarrfest, aber auch unscheinbare Aufgaben, mit denen sie dafür sorgen, „dass Kirche nah, lebendig und ansprechbar bleibt“. Dabei sei die Vernetzung mit Vereinen und Gruppierungen vor Ort, aber auch mit dem Gemeindeteam in Bad Peterstal-Griesbach wichtig. Beide dankten den Gemeindeteammitgliedern, die aus verschiedenen Gründen aus dem Team ausschieden.
Als Wahlleiter für das neue Gemeindeteam stellte Martin Huber die zwölf Kandidaten vor. Dies waren Sigrid Bär, Esther Bruder, Simone Federau, Gabi Follmann, Julia Huber, Andrea Keller, Manuel Müller, Michael Oschwald, Sieglinde Pracht und Annette Ruggeri. Verena Müller–Kunkel und Martin Huber (Lautenbach) konnten nicht anwesend sein, kandidierten aber ebenfalls. Einstimmig wählte die Gemeindeversammlung das gesamte neue Team per Handzeichen. Um weitere Helfer, gerade auch für den neu gegründeten Organisationsausschuss oder andere Projekte warb Julia Huber, „das ist jederzeit möglich“. Pfarrer Klaus Kimmig dankte den Gewählten und betonte, sie „können als Team, als Gemeinschaft vieles miteinander schaffen“. Nach einem gemeinsamen Gebet für die neue Pfarrei St. Cyriak war Gelegenheit zum persönlichen Gespräch.
